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Räucherstäbchen und Kegel
Räucherstäbchen von Auroshikha. Besondere Düfte aus dem Himalaya und Japan. Nag Champa und...
Unser Angebot:
Informationen über Räucherstäbchen
Die Räucherung mit Stäbchen lässt sich in allen asiatischen Ländern im Hinduismus, Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus ausmachen. Die Anlässe sind dort recht vielseitig - so werden u.a. bei Meditationen oder Zeremonien, ob nun in den eigenen vier Wänden oder im Tempel, oft und gerne Räucherstäbchen entzündet. Auch hierzulande erfreuen sich Räucherstäbchen und Räucherkegel immer größerer Beliebtheit, denn die Auswahl an Duftrichtungen scheint schier unerschöpflich.
Im Gegensatz zur losen Räucherware liegt der Vorteil bei der Räucherung eines Stäbchens oder Kegels in der recht einfachen Handhabung. Man benötigt lediglich ein Gefäß mit Sand oder einen Räucherstäbchenhalter (Brettchen, Schalen oder Figuren aus Holz, Keramik, Speckstein oder Metall) und eine feuerfeste Unterlage. Bei der Wahl jedoch, insbesondere der Räucherstäbchen, sollte man etwas genauer hinschauen, denn in Hinsicht auf die Qualität gibt es gravierende Unterschiede. Die in Massen maschinell produzierten Räucherstäbchen enthalten meist synthetische Stoffe, deren Wirkungen und Duft mit handgefertigten, aus natürlichen Substanzen hergestellter Ware nicht zu vergleichen ist. Soll heißen, dass man ein schöneres Dufterlebnis erzielt, wenn man bei der Wahl der Räucherware etwas genauer hinsieht. Unsere Räucherstäbchen und –Kegel bestehen allesamt aus natürlichen und reinen Substanzen und sind oftmals handgefertigt.
Herkunft und Produktion der Räucherstäbchen
Räucherstäbchen
Je nach Region gibt es sowohl im Gebrauch als auch in der Herstellung der Räucherstäbchen enorme Unterschiede. Zu den wohl wichtigsten Produzenten und Lieferanten gehört in erster Linie Indien, aber auch Japan ist bekannt für seine sehr edlen Räucherstäbchen. Daneben werden Räucherstäbchen u.a. in Tibet, Vietnam und China produziert.
In Indien z. Bsp. trägt man eine Paste aus unterschiedlichen Ölen, Holzpulver, Wasser und Räucherwerk auf einen dünnen Holzstab auf. Anwendung finden Räucherstäbchen u.a. bei hinduistischen Zeremonien oder in der traditionellen ayurvedischen Medizin.
Ebenfalls einen Träger aus Holz haben vietnamesische Räucherstäbchen – allerdings einen aus Bambusholz. Diese Hölzer sind eingefärbt, wobei jede Farbe für einen bestimmten Duft steht. Die Grundpaste, bestehend aus pflanzlichem Kleber, etwas Wasser und Holzpulver, wird manuell an angeschrägten Tischen auf das Stäbchen „aufgerollt“. Räucherstäbchen werden hier oftmals bei der Ahnenverehrung entzündet.
Im Gegensatz dazu werden in Japan die Stäbchen ohne Trägerhölzchen produziert. Die Paste, bestehend aus Holzpulver, etwas Wasser und Duftstoffen, wird durch eine Düse gepresst, anschließend abgeschnitten und getrocknet. Besonders hochwertige und teure Stäbchen bestehen aus einem hohen Anteil an Aloeholz, enthalten eine Vielzahl an Komponenten und müssen einige Jahre reifen.
Auch tibetanische Räucherstäbchen werden ohne Holzstäbchen hergestellt. Sie werden traditionell mit der Hand gerollt, weswegen sie etwas grober und dicker als andere Räucherstäbchen ausfallen können. Hauptbestandteil sind meist Kräuter. Tibetanische Räucherstäbchen genießen einen Ruf besonders guter Qualität.
Informationen über Räucherkegel
Die Räucherkegel, auch Räucherkerzchen genannt, wurden im 18. Jahrhundert im Erzgebirge erfunden. Die Entstehung geht im Grunde auf die Verwendung von Weihrauch in der katholischen Liturgie zurück. Überlieferungen zufolge wurden in Crottendorf (Erzgebirge) bereits seit 1750 diese kleinen Duftkegel produziert. Durch die Erfindung des Räuchermännchens, mit dessen Hilfe man die Kegel räuchert und dem „modernen Weihnachtsbrauchtum“ fand eine überregionale Verbreitung ab Mitte des 19. Jahrhunderts statt.
In der Regel bestehen Räucherkegel aus Räucherpulver, ätherischen Ölen, Holzpulver aromatischer Hölzer, Harzen und pflanzlichen Bindemitteln (z. Bsp. Kartoffelmehl). Je nach Region verwendet man meist landestypische Hölzer und Harze wie das der Zypresse, Wachholder, Pinie, Sandel, Fichte, Tanne oder Kiefer.
Die Substanzen werden fein gemahlen und zu einem Teig zusammengerührt und in vorgefertigte Formen gefüllt, um dort einige Zeit zu trocknen. Ätherische Öle helfen dabei, den Teig feucht und geschmeidig werden zu lassen.
Mittlerweile gibt es neben den traditionellen Weihnachtsdüften wie Zimt, Weihrauch oder Tanne andere Düfte, die ganzjährig zum Einsatz kommen.
Unsere Räucherkegel sind handgefertigt und stammen aus Indien.




