Allgemein

Sushi: Wissenswertes rund um die japanische Delikatesse

Bereits im 7. Jahrhundert wurde Sushi in Japan eingeführt – eigentlich stammt die Spezialität, die wir heute als typisch für das Land der aufgehenden Sonne kennen, in ihrer Ursprungsform wohl aus China. Heute findet man die Delikatesse, die sowohl den Gaumen als auch die Augen begeistert, längst auch in der westlichen Welt: Sushi-Restaurants locken mit aufwendigen Kreationen und vielfältigen Varianten.

Sushi auf einem Teller

Photo by Cody Chan on Unsplash

Was genau ist Sushi eigentlich?

Sushi wird traditionell mit in Essig getränktem Reis und rohem Fisch zubereitet. Die kleinen handlichen Häppchen sind heute auch optisch sehr ansprechend; man kann aber davon ausgehen, dass der dekorative Aspekt in der Vergangenheit eher eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Damals ging es in erster Linie darum, Fisch mithilfe von Reis haltbarer zu machen. Dies gelang insbesondere mithilfe des Essigs, der dafür sorgte, dass die verwendeten Zutaten vergleichsweise schnell fermentierten. Auch wenn traditionellerweise roher Fisch fester Bestandteil von Sushi ist, gibt es heute zahlreiche Varianten etwa mit Ei, Tofu oder Gemüse: So können auch Vegetarier die japanische Spezialität genießen.

Aufgrund der verwendeten Zutaten gilt Sushi zurecht als sehr gesund. Die kleinen Häppchen verfügen über alle wichtigen Nährstoffe, haben aber im Vergleich zu anderen Gerichten vergleichsweise wenige Kalorien. Sie sättigen länger als viele andere Speisen und können dank des hohen Anteils ungesättigter Fettsäuren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schlaganfällen vorbeugen.

Sushi im Restaurant essen oder selber machen?

Wer Lust auf Sushi hat, kann eines der zahlreichen in Deutschland ansässigen Sushi-Restaurants aufsuchen und sich dort mit den unterschiedlichsten Spezialitäten verwöhnen lassen. Auf der Speisekarte stehen dazu oftmals noch weitere typisch japanische Speisen wie beispielsweise die beliebte Miso-Suppe. Zum Sushi selbst werden eingelegter Ingwer, Sojasoße und Wasabi gereicht. Selbstverständlich gibt es alternativ auch die Möglichkeit, Sushi selber zu machen und so ganz eigene Kreationen herzustellen. Die Zutaten, Gewürze und das notwendige Handwerkszeug können ganz bequem im Internet bestellt werden. Natürlich gilt aber auch beim Sushi machen: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Dekorative Kreationen wie aus dem Restaurant dürfen zunächst nicht erwartet werden. Mit etwas Übung gelingen die Maki, Nigiri und Co. aber immer besser – und das Zubereiten zusammen mit Freunden und Familie macht noch einmal doppelt so viel Spaß.

Stäbchen oder nicht: So wird Sushi richtig gegessen

In Japan werden die kleinen Sushi-Häppchen meist mit den Händen gegessen. Hierzulande greifen wir dagegen auf Stäbchen zurück, um Maki und Nigiri vom Tisch in den Mund zu befördern. Welche Methode man tatsächlich nutzt, bleibt den eigenen Vorlieben überlassen. Klassisches Besteck sollte dafür aber nicht verwendet werden, wenn man es möglichst traditionell halten möchte. Die Sushi-Rollen werden mit der Fischseite in die Sojasoße getaucht (niemals mit der Reisseite) und dann mit einem Biss verzehrt.

In Japan gilt es übrigens als unhöflich, mit den Spitzen der Stäbchen auf einen Mitmenschen zu zeigen, und auch das Weiterreichen von einem Stäbchen zum anderen sollte unterlassen werden: Dies erinnert an einen japanischen Brauch, der bei Beerdigungen durchgeführt wird, und gilt daher als schlechtes Omen. Zum Sushi trinkt man in Japan meist grünen Tee oder den typischen Reiswein Sake. Aber auch ein Glas Bier oder Wein passen ideal – hier sind dem persönlichen Geschmack kaum Grenzen gesetzt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.